"Those who cannot remember the past
are condemned to repeat it."


George Santayana


Die Elisabeth-Käsemann-Stiftung engagiert sich in der kritischen Auseinandersetzung mit autoritärer und konfliktärer Vergangenheit und ihren Folgen für Gesellschaften in Lateinamerika, Spanien und Deutschland.

 

Mit der Förderung des transnationalen Austauschs über Mechanismen autokratischer Systeme und Strukturen setzt sich die Stiftung zum Ziel, grenzüberschreitend demokratische Kultur und das interkulturelle Verständnis zwischen Deutschland und der Hispanophonie zu unterstützen. Zur Verwirklichung der Stiftungsziele sind wir Organisatorin und Partnerin von Projekten auf wissenschaftlicher, schulischer und kultureller Ebene.

 

Unsere gegenwärtigen Projekte sind folgende:

  • Die alljährlichen Elisabeth-Käsemann-Symposien in Deutschland und Lateinamerika bieten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Kultur ein internationales Forum, um über neue Ansätze der Vergangenheitsvermittlung an Gesellschaft und nachfolgende Generationen zu diskutieren. Denn das Verständnis über die Entwicklung autoritärer Strukturen und gewaltsamer Konflikte wirkt präventiv gegenüber Relativierung und Verharmlosung aufkommender antidemokratischer Tendenzen in der Gesellschaft.
  • In den interkulturellen Schulprojekten der Stiftung werden deutsche, lateinamerikanische und spanische Jugendliche angeregt, sich konstruktiv mit ihrer nationalen Vergangenheit im Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern auseinanderzusetzen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen die Bedeutung der Menschenrechte als universale Maßstäbe stärken und demokratisches Bewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern fördern.
  • Mit der Unterstützung des Gedenkstättenprojekts El Vesubio in Buenos Aires, Argentinien, will die Stiftung nachfolgenden Generationen und Besuchern die Möglichkeit bieten, Geschichte als wahrhaftig zu erleben und sich intensiv mit vergangenem Unrecht zu befassen.